Für den Nachwuchs und das Image der bayerischen Metzger

Das bayerische Fleischerhandwerk präsentiert ein neues Logo „Metzgerhandwerk Bayern“.

Ein stilisiertes „m“ für „Metzger“ in Form von drei Messerklingen in dunklem, kräftigem Rot – das ist das neue Logo des Landesinnungsverbands für das bayerische Fleischerhandwerk. Das Logo ist der Auftakt zu einem neuen, modernen Außenauftritt sowie einer breit angelegten Imagekampagne der bayerischen Metzger. Die Schriftart für das „m“ ist angelehnt an eine Frakturschrift und unterstützt damit den Gedanken des traditionellen, qualitativ hochwertigen Metzgerhandwerks. Lars Bubnick, Geschäftsführer des Landesinnungsverbands, sagt: „In Bayern kaufen die Kunden beim Metzger, nicht beim Fleischer.“ Als logischen Schritt verstehe er es deshalb auch, dass der Fleischerverband nun zum Metzgerhandwerk werde. „Wir wollen mit dem neuen, modernen Auftritt bewirken, dass die Menschen den Metzgern und ihrem Handwerk wieder mehr Aufmerksamkeit schenken“, so Bubnick weiter. 

Mit der neuen Optik und der damit verbundenen frischen Präsentation wollen die Verbandsmetzger vor allem den potenziellen Nachwuchs ansprechen, dennjunge Menschen, die einen Beruf im Metzgerhandwerk erlernen wollen, fehlen überall. „Wir wollen das alte, verklärte Berufsbildgeraderückenund zeigen, was ein Metzger wirklich tut“, fügt Thomas Köhn an, der Marketing-Vorstand im Verband ist.  Die Arbeit im Metzgerhandwerk sei vielfältig und kreativ. Köhn, selbst Metzgermeister, schwärmt: „Ein Metzger muss Vieles können. Er ist Koch, Buchhalter, Dekorateur, Verkäufer, Ernährungsberater, Eventmanager und noch mehr. Und er braucht ein großes Wissen rund um Wurst und Fleisch.“

Der neue Name „Metzgerhandwerk Bayern“ trifft in Kombination mit dem Logo den Nerv der verantwortlichen Metzger. „Unter dem Dach des Deutschen Fleischer-Verbands heben wir hervor, was die bayerischen Metzger einzigartig macht. Wir legen den Fokus auf das hochwertige Handwerk, das traditionelle Metzgertum und die fachkundige Beratung in Bayerns Metzgereien“, so Konrad Ammon, Landesinnungsmeister des bayerischen Fleischerverbandes. Den Fokus lege man dabei auf die besonderen Strukturen im Metzgerhandwerk des Freistaates: Vorwiegend kleine und familiär geführte Betriebe mit langjähriger Tradition. Bayerische Metzgereien sollen wieder als Fachgeschäfte wahrgenommen werden, Metzger mehr Wertschätzung erfahren. Junge Menschen wolle man gezielt dazu animieren, eine Ausbildung im Metzgerhandwerk zu beginnen.

In erster Linie profitieren allerdings die Verbraucher, die in den Fachgeschäften stets qualitativ hochwertige Produkte erhalten. Garantiert wird diese Qualität sowohl durch hohe Standards, die handwerkliche Expertise der Metzger und eine Prüfung aller Betriebe, die das „m“ tragen. „Unser Handwerk ist für uns Ehrensache“, erklärt Thomas Köhn. Man achte auf Tierwohl, kurze Transportwege und faire Bezahlung für alle an der Produktionskette beteiligten Betriebe und Lieferanten. Konrad Ammon ergänzt: „Wir liefern unseren Kunden Qualität statt Quantität.“ Mit dem neuen Außenauftritt erhält das Metzgerhandwerk Bayern ein neues, frisches Image für eine starke Zukunft, die den Werten und Standards der Mitglieder gerecht wird.

Der Metzger des Vertrauens

Auf zum Original

Gerade zur Grill- und BBQ-Saison steht das Thema Fleisch und die richtige Grillwurst bei vielen ganz oben auf dem Plan. Zum richtigen Genuss gehört in erster Linie die richtige Qualität auf den Grill und die bieten Ihnen die Metzger aud der Fleischerinnung Bamberg Stadt und Land.

Qualität aus dem Fleischerfachgeschäften in Bamberg und Umgebung...

Neuer Obermeister bei der Fleischerinnung

Bei der kürzlich stattgefundenen Generalversammlung der Fleischerinnung Bamberg, Stadt und Land, an der unter anderem der Bezirksobmann für Oberfranken beim Bayer. Fleischerverband Herr Thomas Köhn aus Hof  als Ehrengast teilnahm, fanden Neuwahlen statt.

Zum neuen Obermeister wurde der langjährige Geschäftsführer Norbert Liebig gewählt. Der bisherige Obermeister Michael Kalb ist Stellvertreter. Zusammen mit Liebig und Kalb gehören Christine Köhler, Holger Dietz, Herbert Diller und Marcus Fischer dem Vorstand an.

Die neue Führung will in den nächsten Jahren verstärkt um den Berufsstand des Fleischers/Fleischereifachverkäuferin werben und das Fleischerhandwerk als zukunftsweisend und als unverzichtbar bestärken. Dies ist wohl die wichtigste Aufgabe, zumal die Lehrlingszahlen im Fleischerhandwerk weiterhin rückläufig sind. Außerdem soll die gute Zusammenarbeit mit den Berufsverbänden und den anderen oberfränkischen Innungen forciert werden.

Wie sich das Handwerk verändert hat zeigen die Ergebnisse bei der letzten Lehrabschlussprüfung. Als Prüfungsbester wurde Harald Eichhorn aus Viereth, Ausbildungsbetrieb Georg Pfister Bamberg, mit dem Ehrenstahl der Innung ausgezeichnet. Beim oberfränkischen Leistungswettbewerb der Fleischerjugend in Hof erreichte Eichhorn einen sehr guten dritten Platz.

 

Das Foto zeigt das neue Vorstandsgremium (von links): Bezirksobmann Thomas Köhn, Holger Dietz, Marcus Fischer, Norbert Liebig, Michael Kalb, Christine Köhler, Herbert Diller

 

Bayerns Botschafter in der Welt

Fleisch- und Wurstwaren gehören zu den Kostbarkeiten des Lebens. Sie werden in meisterlicher Kunstfertigkeit von einem der ältesten Gewerke hergestellt – dem Metzgerhandwerk. Die bayerischen Fleischer produzieren über 1500 Wurstsorten und bieten damit einen unverwechselbaren Genuss. Den bietet nur das Original – der Metzger des Vertrauens.

„Der Metzger als Genusshandwerker ist heute nicht mehr nur Wurstmacher, sondern auch Ernährungsexperte, Eventmanager und Kochberater“, unterstreicht Georg Schlagbauer, Landesinnungsmeister des Fleischerverbandes Bayern. „Produkte aus unseren bayerischen Metzgereien wie Weißwurst und Leberkäs sind Botschafter in der ganzen Welt.“

Die Qualität des reichhaltigen Sortiments beginnt beim Bauern. Die Nähe der ca. 4000 handwerklichen Metzgereien in Bayern zur Landwirtschaft ist entscheidend für eine tiergerechte Haltung und Fütterung sowie für kurze Transportwege. So kann Geschmack, Fleischqualität und Frische mitbestimmt werden. Die handwerklichen Metzger sind ehrliche Partner der Landwirte und der Verbraucher. Bei der Herstellung vertraut der Metzger in das über Jahrhunderte gepflegte und ständig vertiefte Wissen des Handwerks. Roh- und Zusatzstoffe werden schonend und sorgsam eingesetzt. Dabei unterstützen den Genusshandwerker moderne Technik sowie innovative Verarbeitungstechnologien. Bei der Herstellung lassen sich die Betriebe von traditionellen, regionalen Rezepturen als auch von zeitgemäßen Ernährungsbedürfnissen inspirieren. Den kulinarisch hochwertigen Erzeugnissen wird dabei die nötige Zeit zum Reifen gegeben.

Die handwerklich erzeugten Fleisch- und Wurstwaren werden in den Fachgeschäften verkauft. Verkauf bedeutet hier immer auch eine offene und persönliche Beratung. „Gemeinsam mit dem Verkaufsteam vermitteln wir an der Theke Freude und Stolz auf den Beitrag unseres Handwerks für die bayerische Esskultur“, so Georg Schlagbauer. 

Neben den anderen bayerischen Genusshandwerken, wie Bäcker, Brauer, Konditoren und Müller sind die Metzger eine Säule der bayerischen Esskultur. Mit 117.000 Beschäftigten und einem Umsatz von 8,8 Mrd. Euro gehört das Lebensmittelhandwerk bayernweit zu den wichtigsten Branchen. Das Metzgerhandwerk trägt mit einem Umsatz von 4.132 Mrd. einen großen Teil zu diesem Erfolg bei. 40.900 Beschäftigte und ca. 2300 Lehrlinge sprechen ebenfalls eine deutliche Sprache.

Vertretung der bayerischen Metzger ist der Landesinnungsverband in dem 64 Innungen organisiert sind. Der um 1888 gegründete Verband vertritt die Handwerksbetriebe gegenüber Politik und Gesellschaft. Neben Beratungsleistungen bietet er auch maßgeschneiderte Konzepte und individuelle Problemlösungen für die handwerklichen Metzgereien.

Die Kampagne "Ihre regionalen Genusshandwerke" ist eine Koperation der bayerischen Ernährungshandwerke (Bäcker, Brauer, Konditoren, Metzger und Müler) mit dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Weitere Informationen finden sie auf der gemeinsamen Website "Ihre regionalen Genusshandwerke".

 

Gesunde Ernährung mit Fleisch

"Fleisch und Fleischerzeugnisse sind wertvolle und gesunde Lebensmittel"

Sechs Thesen von Prof. Dr. Karl-Otto Honikel

  • Fleisch ist die reine Natur
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    Fleisch enthält keine Zusätze. Mageres Fleisch ohne sichtbare Fetteinlagerungen besteht zu 75 Prozent aus Wasser, 22 Prozent Eiweiß von hoher biologischer Wertigkeit, ein bis zwei Prozent Fett und zu etwa einem Prozent aus Mineralstoffen und Vitaminen.
  • Fleisch ist kein Dickmacher.
    
Mageres Fleisch ist kalorienarm. 100 g mageres Fleisch jeder Tierart besitzen 1 bis 2,5 Prozent Fett und enthalten somit 105 bis 130 kcal bzw. 440 bis 545 kj/100 g. Fleisch ist praktisch kohlenhydratfrei.

  • Unser Körper braucht Fette.
    
Alle Fleischfette sind zu mehr als 50 Prozent ungesättigt. Alle tierischen Produkte enthalten Cholesterin. 
  • Fleisch ist eine Vitaminquelle
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    Vor allem B-Vitamine sind in Fleisch vorhanden; aber auch die Vitamine A und E. Letztere sind fettlöslich und werden nur mit Fett im Darm resorbiert.
  • Fleisch ist eine Mineralstoffquelle
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    Frischfleisch ist natriumarm. Aber es enthält viel Kalium, sowie Eisen, Magnesium, Zink, Selen etc. In der Regel werden Mineralstoffe aus Fleisch besser resorbiert als aus Pflanzen. Fleischerzeugnisse enthalten Kochsalz.
  • Fleisch ist rückstandsarm.
    Der tierische Organismus scheidet einen Teil der aufgenommenen Stoffe wieder aus und damit auch viele Schadstoffe. Daher ist mit dem Rückgang der Umweltbelastung auch die Kontamination mit Umweltschadstoffen stark zurückgegangen.

Fazit:
Die Fleischer stellen aus guten Urprodukten gute und gesunde Fleischerzeugnisse her, die schmecken und ein Teil unserer Esskultur und Lebensart sind. Bewahren wir diese. Sie sind es wert.